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Hundewelpen – Der A bis Z Ratgeber für einen erfolgreichen Start

Einen neuen Hundewelpen in dein Zuhause zu bringen, wird dein Leben für immer verändern. Sie sind definitiv eine Menge Arbeit, aber bringen auch viel Freude in deine Welt. Egal, ob du dir deinen ersten Hund zulegst oder nur einen Auffrischungskurs brauchst, hier erfährst du von A bis Z alles, was du wissen musst, um deinen Welpen auf den richtigen Weg zum Erwachsenwerden zu bringen.

Hundewelpen Tipps
Sie sind süß und bereit dein Leben auf den Kopf zu stellen: Hundewelpen sind eine große Herausforderung!

Vor dem Welpenkauf:

Worauf du bei der Auswahl eines Welpen achten solltest

Wenn du einen Welpen kennenlernst und auswählst, gibt es einige Dinge, auf die du achten kannst, um sicherzustellen, dass der Welpe, den du kaufst, gesund ist und auch wirklich zu dir passt.

Zunächst solltest du dir natürlich sicher sein, woher dein Welpe stammen soll. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, von eingetragenen Züchtern, über Privatpersonen, bis hin zum Tierschutz.
Die Herkunft deines zukünftigen Hundes ist ein wichtiger Punkt bei der Anschaffung, denn sie beeinflusst womöglich nicht nur seinen Charakter, sondern unter Umständen auch seine Gesundheit.

Hast du die Person gefunden, von der du deinen neuen Freund kaufen möchtest, solltest du dir Zeit nehmen, diese zu besuchen. Hierbei ist es empfehlenswert, nicht nur deinen zukünftigen Welpen, sondern alle Babys aus dem Wurf und idealerweise auch die Elterntiere kennenzulernen. So bekommst du einen ersten Eindruck darüber, wie dein Hund später aussehen und sich verhalten könnte. Außerdem kannst entscheiden, ob der Welpe, den du gewählt hast, wirklich der Richtige ist, oder ob eines seiner Geschwisterchen vielleicht sogar besser zu dir passt.

Wenn möglich solltest du dein auserwähltes Hundebaby mehrfach besuchen, bis du es schlussendlich abholst. So kannst du sicher gehen, dass ihr wirklich zusammenpasst und kannst direkt Teil seiner ersten Lebenswochen sein.

Einen gesunden Hundewelpen erkennen

Wenn du deinen zukünftigen Begleiter ausgesucht hast, solltest du ihn bei deinen Besuchen genau beobachten. Hierbei ist es nicht nur wichtig, wie er sich verhält, sondern du kannst auch durch Beobachten den Gesundheitszustand besser einschätzen.

Am Tag der Abholung ist es wichtig, dass du dir die Zeit nimmst, dein neues Familienmitglied zudem nochmals genaustens zu begutachten. Wir haben für dich einige Punkte aufgelistet, die du dir dabei nochmals gut anschauen solltest:

  1. Die Augen sollten klar und hell sein, ohne Schmutz oder Rötungen.
  2. Die Ohren sollten sauber sein, ohne Geruch oder Spuren von Wachs (beides könnte auf Grasmilben hindeuten!)
  3. Die Nase sollte kalt und leicht feucht sein, mit weit geöffneten Nasenlöchern
  4. Die Atmung sollte ruhig und leicht sein. Dein Hundewelpe sollte nicht Schnarchen, Husten, Grunzen oder Keuchen.
  5. Die Haut sollte sauber und trocken sein, ohne Wunden oder trockene Stellen
  6. Das Maul sollte sauber sein, mit weißen Zähnen und rosafarbenen, gesundem Zahnfleisch
  7. Das Fell sollte glänzend und weich sein (schaue hierbei auch nach Ungeziefer wie Flöhen!)
  8. Dein Welpe sollte sicher stehen und locker laufen
  9. Achte außerdem auf den Ernährungszustand

Dein ausgewählter Welpe sollte auch am Tag der Abholung aufgeweckt, aktiv und freundlich sein. Sollten dir irgendwelche Probleme auffallen oder etwas Sorgen bereiten, sprich dies auf jeden Fall an, bevor du deinen neuen Freund mit nachhause nimmst!

Mache dein Zuhause Welpen-sicher

Es ist fast unmöglich, deinen energiegeladenen, neugierigen Welpen ständig zu beaufsichtigen, daher ist es wichtig, dein Zuhause vorzubereiten, denn durchschnittliche Wohnräume bieten oft eine ganze Menge Gefahrenquellen für ein derart agiles und abenteuerlustiges Tier.

Hierbei ist es außerdem wichtig, dein Heim aus der Perspektive eines Hundewelpen zu betrachten. Ein junger Hund ist kleiner als du, flink, wendig, passt unter und durch viele Dinge und wird bei dir Zuhause vermutlich vieles zum ersten Mal sehen, was diese Sachen dann für ihn besonders interessant macht.

Wir haben für dich eine Liste der häufigsten Gefahren- und Problemquellen zusammengestellt, die du in deinen Räumen unbedingt überprüfen solltest, bevor dein vierbeiniger Freund einzieht.

  1. Lose Gegenstände
    • Vor allem junge Hunde erkunden die Welt mit allen Sinnen. Hierzu zählt auch, alle erdenken mögliche Dinge abzulecken und auf ihnen herumzukauen. Daher solltest du alles, was nicht durch mögliche Bissspuren aufgewertet werden kann, aus der Reichweite deines neuen Mitbewohners entfernen.
  2. Strom, Stromkabel & Steckdosen
    • Auch hier gilt, ein Hundewelpe wird nicht nur alles Mögliche und Unmögliche anknabbern, sondern auch seine Nase in jede Öffnung stechen, die er finden kann. Deshalb solltest du sicherstellen, das durch diese Öffnung nicht mehrere hundert Volt fließen, welche für ihn nicht nur schmerzhaft sondern auch gefährlich werden können.
    • Sichere Steckdosen am besten durch handelsübliche Kindersicherungen und entferne alle herumliegenden Stromkabel aus der Reichweite kleiner Hundeschnauzen.
    • Auch bei einem Stromausfall können Welpen Angst bekommen, eine kleine Kerze löst das Problem.
  3. Zimmerpflanzen
    • Pflanzen in Innenräumen tragen bekannterweise positiv zum Raumklima bei und sind sicherlich auch hübsch anzusehen. Allerdings sind die meisten beliebten Zimmerpflanzen tatsächlich nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Tiere giftig. Solltest du solche Pflanzen besitzen, musst du dich nicht direkt von ihnen trennen, aber du solltest sie so aufstellen, das dein Hundewelpe sie nicht anfressen kann.
  4. Reinigungsmittel
    • Wie bereits erwähnt, neigen Welpen dazu, alles in ihrer Umgebung abzulecken, daher ist es wichtig, sicherzustellen, dass du keine giftigen Reinigungsmittel verwendest (ein Rest des Mittels bleibt immer auf den geputzten Oberflächen zurück!) und keine Flaschen mit diesen giftigen Stoffen offen herumstehen, da meist auch an diesen von außen Reste der Reiniger hängen.
  5. Lebensmittel
    • Nicht alles, was uns gut schmeckt und wir gerne essen, sollte auch in den Magen deines neuen Familienmitglieds gelangen. Bringe deshalb alle Lebensmittel, egal ob verpackt oder unverpackt, außerhalb seiner Reichweite unter.
  6. Treppen, Fenster und Ausgänge
    • Dein Hundewelpe wird nicht nur dein Wohnzimmer erkunden wollen und so ist es ratsam, dass du dir schon vorher Gedanken machst, wo dein Welpe hin darf und wo nicht. Du kannst einzelne Räume oder auch Treppen, da diese eine große Gefahr für keine Welpenbeine darstellen, mit speziellen Absperrgittern sichern.
    • Zusätzlich ist es wichtig, auch Türen und bodentiefe Fenster zu sicheren, sodass dir dein Welpe auf seiner ersten Erkundungstour nicht direkt abhanden kommt.

Besorge die wichtigsten Dinge für deinen Hundewelpen!

Dein neuer Hundewelpe wird von Anfang an bestimmte Dinge brauchen, einige davon sind für sein Wohlbefinden unerlässlich, während andere sehr hilfreich für dich sind. Daher ist es empfehlenswert, vor Ankunft deines neuen Begleiters eine Einkaufsliste mit all diesen Dingen zu schreiben und dann mindestens eine ausgiebige Einkaufstour zu unternehmen.
Auf diese Liste solltest du die folgenden Dinge unbedingt draufschreiben:

  • Halsband
  • Leine
  • Geschirr
  • Futter- und Wassernapf
  • Mindestens ein Hundebett/Liegeplatz
  • Verschiedene Leckerlis zur Belohnung
  • Einige unterschiedliche Kauartikel
  • 1-3 verschiedene Spielzeuge
  • Welpenschampoo
  • Hundekotbeutel

Zusätzlich zu diesen elementaren Gegenständen gibt es einige, welche du vielleicht nicht unbedingt brauchst, aber sie können dir trotzdem den Alltag mit deinem Fellbaby erleichtern:

  • Transportbox
  • Welpengitter/-gehege
  • Welpenunterlagen
  • Ersatznäpfe für Futter und Wasser
  • Beschäftigungsspielzeuge wie Futterbälle, Schleckmatten oder Schnüffelteppiche

Einige dieser Gegenstände können bestehen bleiben, wenn dein Hund älter und somit größer wird, andere müssen mit der Zeit durch Sachen in der passenden Größe ersetzt werden.
So sind Halsbänder und Geschirre oft in einem gewissen Rahmen verstellbar und passen deinem Vierbeiner so zumindest eine längere Zeit.

Bettchen, Liegeplätze und Boxen werden ihm hingegen je nach Rasse früher oder später zu klein werden und du musst somit neue anschaffen.
Auch wird es nicht ausbleiben, dass das ein oder andere Spielzeug, Plüschtier oder auch Bett deines Lieblings irgendwann kaputt geht.

Es ist daher wichtig, sich vorab nicht nur mit den einmaligen Anschaffungskosten zu befassen, sondern auch die laufenden Kosten und eventuelle plötzlich anfallende Ausgaben mit einzuplanen.
Vor allem Tierarztkosten solltest du nicht unterschätzen und dich frühzeitig damit beschäftigen, wie du diese senken oder über eine spezielle Hundekrankenversicherung abdecken kannst.

Welpe Grundausstattung
Bevor dein Welpen einzieht, solltest du einige wichtige Besorgungen erledigen.

Wenn dein Hundewelpe endlich da ist:

Den perfekten Namen finden

Wenn dein Hundewelpe zur Familie stößt, ist die Namensgebung für den Neuankömmling eine wichtige Aufgabe. Zwar ist es deinem neuen Familienmitglied an sich egal, wie du es taufst, da du seinen Namen aber sein Leben lang unzählige Male nutzen wirst und er ein entscheidender Teil eurer Kommunikation sein wird, solltest er wohlüberlegt sein.

Wähle also einen Namen, der sowohl gut klingt, aber auch nicht zu lang oder kompliziert ist. Er sollte zudem leicht auszusprechen sein und ist hilfreich, wenn er anderen Kommandos, die deine Fellnase noch lernen soll, nicht zu ähnlich ist.

Wenn du noch gar keine Idee hast, wie dein vierbeiniger Begleiter in Zukunft heißen könnte, kann es helfen, ihn einige Tage zu beobachten und nach Namen zu schauen, die zu seinen Charaktereigenschaften passen. Auch Namen, die seine Farbe beschreiben (z.b. in anderen Sprachen) sind ein guter Anhaltspunkt.

Wenn du dich einmal für einen Namen entschieden hast, solltest du ihn nicht mehr ändern, um deinen kleinen Freund nicht zu verwirren. Außerdem ist es jetzt wichtig, den Namen oft zu benutzen, damit er ihm schnell im Gedächtnis bleibt.

So stärkst du den Bund zwischen dir und deinem Welpen

Die Bindung, die du mit deinem Welpen hast, beginnt in dem Moment, in dem er in dein Leben kommt und hört nie auf zu wachsen. Schon alleine durch die Zeit, die ihr beide tagtäglich miteinander verbringt, wird sein Vertrauen und seine Beziehung zu dir stetig größer werden.
Egal ob ihr gemeinsam auf der Couch kuschelt, spazieren geht oder du ihn fütterst. Dein Vierbeiner wird schnell merken, dass du nun der Mensch in seinem Leben bist, auf den es ankommt.

Um die Bindung zwischen euch noch zusätzlich zu stärken, kannst du von Anfang an so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen und ihn stets sanft und geduldig behandeln, sodass dein Hund ausschließlich positives mit dir verbindet. So solltest du ihn niemals ignorieren, wenn er Angst hat oder deine Nähe sucht und seine Erziehung von Beginn an zwar konsequent, aber nie harsch oder aggressiv durchsetzen.

Auch zusätzliche Ausflüge und Aktivitäten stärken eure Beziehung und können dazu betragen, dass ihr ein unzertrennliches Team werdet.

Hundewelpe Bindung aufbauen
Der Bund zwischen dir und deinem Hundewelpen wird sich auf natürliche Weise immer weiter stärken.

Von Anfang an gesund

Vorzugsweise solltest du einen Tierarzt finden, bevor du dein neues Familienmitglied bei dir willkommen heißt. Innerhalb weniger Tage, nachdem du deinen neuen Welpen mit nach Hause genommen hast, solltest du ihn für eine allgemeine Untersuchung dort vorstellen.

Hierbei ist es wichtig, dass du dafür sorgst, dass der erste Tierarztbesuch für dein neues Hundekind eine positive Erfahrung ohne Angst und Schrecken wird, damit er dich in Zukunft gerne dort hinbegleitet. Ein guter Tierarzt wird dir hierbei helfen und stets geduldig und ruhig mit deinem Welpen umgehen.

Bei dieser ersten Untersuchung kann dein Tierarzt also kontrollieren, ob mit deinem Welpen alles in Ordnung ist und dieses erste Kennenlernen nutzen, um Vertrauen zu ihm aufzubauen. Wenn sich beide gut verstehen, ist der Grundstein für eine erfolgreiche Betreuung deines Hundes für sein gesamtes Leben gelegt. Deinen Tierarzt solltest du daher auch nur wechseln, wenn es einen wirklich dringenden Grund dafür gibt.

Impfungen für deinen Welpen

Impfstoffe schützen deinen Welpen und auch andere Hunde vor potenziell schwerwiegenden Krankheiten. Genau wie Menschenbabys braucht er daher Grundimmunisierungen, die einspringen, wenn die mütterlichen Antikörper nachlassen.

Du solltest dieses Thema direkt bei eurem ersten Termin mit deinem Tierarzt besprechen, er wird dir erklären, welche Impfungen dein Hundewelpe benötigt und in welchen Abständen diese verabreicht werden. Achte immer darauf, dass die Auffrischungen der Impfungen innerhalb des angegebenen Zeitraumes geschehen, um den optimalen Impfschutz für deinen vierbeinigen Begleiter zu gewährleisten.

Welpe Ernährung
Die richtige Ernährung ist für jeden wichtig, auch für deinen neuen Welpen!

So fütterst du deinen Welpen

Alle Welpen sind unterschiedlich. Wenn du also Bedenken oder Fragen zum Futter, dem Fütterungsplan oder der Gesundheit deines Welpen hast, wende dich immer an deinen Züchter oder Tierarzt – dafür sind sie ja da. Grundsätzlich lässt sich aber folgendes sagen:

6-12 Wochen: Wachsende Welpen sollten mit Welpenfutter gefüttert werden, einer Nahrung, die speziell auf die Ernährungsbedürfnisse für eine normale Entwicklung abgestimmt ist. Die Fütterung von Erwachsenenfutter ist nicht ratsam, da du so deinem Welpen wichtige Nährstoffe vorenthältst. Vier Fütterungen am Tag sind in der Regel ausreichend, um den Nährstoffbedarf zu decken.

3-6 Monate: Irgendwann in diesem Zeitraum solltest du die Fütterungen von vier auf drei pro Tag reduzieren. Mit 12 Wochen sollte der Welpe seinen Dickbauch und seine Pummeligkeit verlieren. Wenn er in diesem Alter immer noch pummelig ist, füttere weiterhin Portionen in Welpengröße, bis der Körperbau ausgereift ist.

Welpe Erziehung
Ein junger Hund muss viel lernen, auch, was er darf und was nicht!

Grundlegendes Welpentraining

Neben der Stubenreinheit gibt es vermutlich noch viele weitere Dinge, die du deinem Hund beibringen möchtest und es ist normal, dass du am liebsten direkt damit anfangen willst.
Dennoch ist es wichtig, dass du deinen neuen Mitbewohner nicht direkt überforderst, schließlich ist er gerade erst bei dir und in seiner neuen Umgebung angekommen.

Daher ist es gut, wenn du ihm die ersten Tage genügend Zeit gibst, alles zu erkunden und das erste Vertrauen zu dir aufzubauen. So wird euer Training direkt viel leichter ausfallen, da er nun schon auf dich fokussiert ist.

Die goldene Regel der Hundeerziehung:
Bevor du mit der Erziehung deines Welpen startest, ist es wichtig, dass du die aller oberste Regel der Hundeerziehung verinnerlichst: Das Training mit deinem Vierbeiner sollte immer auf positiver Bestätigung aufbauen. Das bedeutet, du lobst deinen Hund für die Dinge, die er richtig gemacht hat. Mit ihm zu schimpfen, wenn er etwas falsch gemacht hat, erscheint zwar zunächst genauso sinnvoll, allerdings können Hunde dieses negative Feedback viel schlechter zuordnen. Das Risiko, dass der Ärger, den dein Welpe für einen Fehler bekommt, von ihm falsch verknüpft wird, ist also viel höher und behindert euer Training eher, als dass es euch nützlich ist.

Das Erste, was dein Welpe lernt, ist für gewöhnlich sein Name. Dies geschieht meist von ganz allein, wenn du ihn immer wieder mit diesem Namen ansprichst und er sich so einprägen kann, dass er mit diesem Wort gemeint ist.

Worte wie „nein“, „aus“ und „pfui“ wird deine Fellnase ebenfalls schnell und fast von alleine lernen, da es eben in der Natur eines Welpen liegt, alles zu erkunden und dabei eine Menge Dinge anzustellen, bei denen du ihm erst erklären musst, dass sie nicht ok sind.

Einer der ersten Trainingspunkte, welcher von dir ein wenig mehr Mitarbeit und Führung benötigt, wird höchstwahrscheinlich die Gewöhnung an Halsband oder Geschirr und das Laufen an der Leine sein.
Solltest du hierbei unsicher sein oder dir einfach ein wenig Unterstützung wünschen, kannst du in Hundeschulen in deiner Nähe nach Welpenstunden fragen und an diesen teilnehmen. Dort wird dir Schritt für Schritt erklärt, wie du deinem Welpen diese wichtigen Dinge, aber auch erste Grundkommandos wie „sitz“, „platz“ und „bleib“ beibringen kannst und ihr werdet dabei vor Ort begleitet.
Außerdem ist der Kontakt zu anderen Welpen in einem solchen Kurs eine gute Möglichkeit der Sozialisierung.

So wird dein Welpe stubenrein

Die Stubenreinheit deines Hundes ist ebenfalls ein großer Punkt in der anfänglichen Erziehung und erfordert Geduld, Engagement und viel Konsequenz. Unfälle sind hierbei Teil des Prozesses, aber wenn du einige grundlegende Dinge zur Stubenreinheit befolgst, kannst du das neueste Mitglied deiner Familie in wenigen Wochen auf den richtigen Weg bringen. Schaue dir für ein detailliertes Stubenreinheitstraining unseren Leitfaden an.

Hundewelpe Training
Die ersten Kommandos können du und dein Welpe entweder alleine oder in der Hundeschule trainieren!

Fazit

Einen Welpen bei dir zu Hause aufzunehmen erfordert viel Geduld, Flexibilität und nicht selten auch den Verlust von mindestens einem Paar deiner Lieblingsschuhe. ​Gerade in den ersten Monaten kommt jedes ihrer Bedürfnisse vor deinen eigenen. Zwischen den Ruhephasen wollen sie deine ständige Aufmerksamkeit, wollen gefüttert werden, mit dir spielen und noch dazu darf die Erziehung zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden.

Aber am Ende des Tages sind sich alle Hundebesitzer einig: Es lohnt sich!
Und da du nun die wichtigsten Dinge weißt, die du brauchst, um deinem Welpen einen tollen Einstieg in ein glückliches Leben zu bieten, wünschen wir euch beiden viel Glück und Erfolg! 🙂

Schaue dir aber gern noch unsere weiteren Beiträge an, um noch mehr nützliches rund ums Thema Welpen & Hunde im allgemeinen zu erfahren!

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