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Hundeernährung – der ultimative Leitfaden für deinen Vierbeiner

Trockenfutter, Nassfutter, BARF, etc. – Bei der großen Vielfalt an Hundefutter, die in Läden und online erhältlich ist, kann es eine gewaltige Aufgabe sein, zu entscheiden, welches Futter das Richtige für deinen Hund ist und wie die optimale Hundeernährung wirklich aussieht. In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Möglichkeiten und ihre Vor- und Nachteile!

Hundeernährung Futterwahl
Was soll ich meinem Hund füttern? Zum Thema Hundeernährung gibt es viel zu beachten.

Fleisch- oder Allesfresser?

Um herauszufinden, wie die ideale Hundeernährung aussieht, müssen wir zunächst betrachten, wo seine Wurzeln liegen und auf welche Nahrung sein Körper überhaupt ausgelegt ist.
Denn das beste Futter nützt nichts, wenn sie nicht verdaut und verwertet werden kann.

Dass unsere Haushunde ursprünglich vom Wolf abstammen ist kein Geheimnis, jedoch wirst du sicher zustimmen, dass die allermeisten unserer Lieblinge nicht mehr viel mit dem großen, geheimnisvollen Raubtier zu tun haben.

Und genau so sieht es auch bei dem Magen und Verdauungstrakt der heutigen Hunde aus: Im Laufe der jahrzehntelangen Domestikation durchliefen sie zahlreiche Veränderungen und Anpassungen, nicht nur in ihrem äußeren Erscheinungsbild, sondern auch in anderen Aspekten, wie der Ernährung.

Betrachten wir mit diesem Wissen nun die Ernährungsweise einiger Tiere, die mit unseren treuen Begleitern biologisch verwandt sind, wird schnell klar, ein reiner Fleischfresser ist unser Haushund definitiv nicht.

Denn in der Verwandtschaft unserer Vierbeiner tummeln sich sowohl Waschbär als auch Fuchs, welche beide sehr eindeutige Allesfresser (omnivore) mit breitem Nahrungsspektrum sind. Gleiches gilt auch für wild lebende Hunde, welche sich nur durch ihr Leben in der Natur von unseren Hunden unterscheiden. Bei der Hundeernährung kommt es also auf viel mehr an, als nur auf Fleisch.

Hunde sind keine Wölfe, dennoch enthält ihre Ernährung natürlich einen großen Anteil an Fleisch!

Verschiedene Futtermittel im Überblick

Trockenfutter

Vorteile:Nachteile:
lange haltbarQuillt im Magen teils stark auf
leicht zu lagernwird nicht von jedem Hund gerne gefressen
meist günstig(er)geringer Wassergehalt kann zu Flüssigkeitsmangel führen

Nassfutter

Vorteile:Nachteile:
Quillt nicht aufnicht so lange haltbar
höhere Akzeptanzoft hoher Gehalt von Konservierungsstoffen
hoher Wassergehaltteurer als Trockenfutter
gut geeignet zur GewichtsregulierungGeliermittel führen zu Blähungen
mehr Müll durch portionierte Verpackung

Fütterung nach BARF

Vorteile:Nachteile:
Genaue Informationen und Kontrolle über die Inhaltsstoffe des Futtersgenaue Abstimmung nötig, da sonst Mängel auftreten können
Zahnpflege inklusive (durch das Füttern von Knochen und Knorpel)oft höhere Kosten
besonders naturnahwird nicht von jedem Hund angenommen o. vertragen
100%ige Möglichkeit Allergieauslöser zu vermeidenRisiko von Keimen bei Frischfleisch

Weitere Fütterungsmethoden

Neben diesen drei sehr bekannten Fütterungsmethoden, gibt es noch einige weitere Hundefutterarten und Ernährungsformen. So gibt es zwischen Trocken- und Nassfutter noch einige Hersteller, welche sogenanntes Soft-Futter anbieten. Dieses Futter wird in der gleichen Form hergestellt wie klassisches Trockenfutter, hat aber eine deutlich weichere Konsistenz.

Eine weitere, immer wieder aufkommende Ernährungsform, ist die sogenannte Whole-Prey-Ernährung. Hierbei steht das Verfüttern von ganzen Beutetieren im Mittelpunkt, da genau das, die ursprünglichste Form der Hundeernährung sein soll. Im Gegensatz zu BARF wird bei Whole-Prey auf die Zusammensetzung des Beutetieres geachtet. Bei der BARF Fütterung stehen hingegen mehr die individuellen Bedürfnisse des Hundes im Vordergrund.

Die ewige Frage: Was soll ich nun füttern?

Alle Hunde sind unterschiedlich, und während einige Hunde auch mit scheinbar minderwertigen Lebensmitteln gedeihen, haben andere möglicherweise Schwierigkeiten, selbst mit der hochwertigsten Nahrung zurechtzukommen. Die Gesundheit deines Hundes sollte daher immer der entscheidende Indikator für die Eignung eines Futters zu seiner Ernährung sein.

Des Weiteren können und sollen Faktoren wie Hunderasse, Alter, Aktivitätsgrad und Empfindlichkeiten oder Allergien einen Einfluss auf die Wahl der Ernährung haben, daher gibt es keine universelle Antwort auf diese Frage. Verschiedene Hunde sind bei verschiedenen Diäten besser aufgehoben, sodass die Auswahl eines Futters immer ein gewisses Maß an Experimenten und Irrtümern mit sich bringt.

Wenn du dich für eine der weiter oben erklärten Ernährungsformen entschieden hast, gilt es nun, zu verstehen, welche Inhaltsstoffe wichtig und gut sind und welche du wiederum auf jeden Fall vermeiden solltest.

Worauf sollte ich beim Kauf von Hundefutter achten?

Die Zutatenliste des Futters ist die beste Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und die wahren inneren Werte des Futters zu begutachten. Die Hersteller können (besser gesagt dürfen sie es nicht!) auf der Zutatenliste nicht lügen, und obwohl es Möglichkeiten gibt, die Wahrheit zu verschleiern oder zu verschönern, ist das in der Regel leicht zu erkennen. Dadurch ist es, mit einem genauen Blick auf diese Liste, relativ gut möglich, ein gutes Futter von einem schlechten zu unterscheiden.
Doch auf was solltest du hierbei genau achten?

Klare Kennzeichnung

Das Wichtigste, worauf man bei einer Zutatenliste achten muss, ist Klarheit. Jede Zutat sollte benannt werden, und die wichtigsten Zutaten (die ersten 3 bis 4 am Anfang der Liste) sollten idealerweise mit einem Prozentsatz angegeben werden, um transparent anzugeben, wie viel von ihnen jeweils enthalten ist.

Weit gefasste Oberbegriffe wie „Getreide“ und „Fleisch und tierische Nebenprodukte“ könnten sich auf eine Vielzahl von Inhaltsstoffen unterschiedlicher Qualität beziehen, sodass es bei solchen Bezeichnungen unmöglich ist, genau zu wissen, was du deinem Hund da schlussendlich fütterst.

Die Hersteller verwenden solche wagen Beschreibungen entweder, weil sich das Rezept regelmäßig ändert oder, was meist wahrscheinlicher ist, weil die Benennung der Zutaten die Kunden abschrecken würde. Im Allgemeinen ist es also wahrscheinlich am besten, immer eher das Schlimmste anzunehmen und das Futter lieber zu meiden, wenn der Hersteller keine genauen Angaben machen möchte.

Vor allem, wenn dein Liebling einen empfindlichen Magen oder sogar Unverträglichkeiten hat, ist es unabdingbar, genau zu wissen, welche Inhaltsstoffe in seinem Futter enthalten sind.


Nach welchen Inhaltsstoffen sollte ich im Hundefutter suchen?

Wie der Mensch sind Hunde Allesfresser und können eine Vielzahl von Nahrungsmitteln verdauen und verwerten. Im Gegensatz zu uns ist das Verdauungssystem des Hundes jedoch viel besser auf den Fleischkonsum vorbereitet und profitiert von einer fleischreichen Ernährung. Im Idealfall sollte Fleisch die erste (und daher am häufigsten vorkommende) Zutat auf der Liste sein.

Die verschiedenen Hersteller benutzen eine Vielzahl an Zutaten, sodass es trotz klarer Kennzeichnung schwierig sein kann, den Überblick zu behalten, ob ein Inhaltsstoff in der Ernährung deines Vierbeiners überhaupt etwas zu suchen hat oder nicht.

Grundsätzlich lassen sich die Zutaten für Hundefutter in drei Kategorien einordnen:

  1. gute, hochwertige Inhaltsstoffe, welche definitiv enthalten sein sollten und für eine gute Qualität sprechen.
    Beispiele:

    • Huhn
    • Truthahn
    • Lachs
    • Makrele
    • Forelle
    • Rindfleisch
    • Lamm
    • Süßkartoffeln
    • Kürbis
  2. Günstigere Inhaltsstoffe mit geringerer Qualität, welche enthalten sein dürfen, allerdings möglichst gering ausfallen sollten.
    Beispiele:
    • Fleisch-Nebenprodukte
    • Mais
    • Roggen
    • Erbsen-Protein
    • Kartoffelstärke
    • Künstliche Aromen
  3. Gefährliche und ggf. schädliche Inhaltsstoffe, die auf gar keinen Fall enthalten sein sollten!
    Beispiele:
    • BHA
    • BHT
    • Ethoxyquin
    • Künstliche Farbstoffe

Bitte beachte, dass diese Liste mit Beispielen nur ein kleiner Auszug aus der gesamten Auswahl an Zutaten ist und sie somit nicht vollständig ist. Sie soll dir nur ein Gefühl dafür geben, wie die einzelnen Inhaltsstoffe einzuordnen sind. Kontrolliere daher immer jede einzelne Angabe ganz genau, wenn du dich für ein neues Futter entscheidest, um die optimale Qualität für die Ernährung deines Vierbeiners zu gewährleisten!

Hundeernährung
Verschiedne Faktoren wie Alter, Rasse und gesundheitliche Unterschiede speilen eine wichtige Rolle bei der Hundeernährung

Wie, wo, wann, wie oft füttern?

Das richtige Futter will nun auch richtig portioniert und gefüttert werden, damit dein Liebling auch wirklich die bestmögliche Ernährung erfährt. Doch wie geht es richtig?
Neben der Qualität des Hundefutters ist auch die Menge, die Häufigkeit der Fütterung und das Timing hier für entscheidend, damit dein Hund gut versorgt ist.

Bei so gut wie jedem Futter findest du Angaben zu Menge und Häufigkeit auf der Verpackung. Es macht durchaus Sinn, sich anfangs an diesen Vorgaben zu orientieren, allerdings ist es wichtig, Menge und Häufigkeit dem Bedarf deines Vierbeiners anzupassen, damit er nicht zu viel oder zu wenig Futter bekommt.

Wie viel Futter braucht mein Hund?

Wenn du dir nun also ein Futter ausgesucht hast, kannst du dich guten Gewissens an der unteren Grenze der Empfehlung für die Gewichtsklasse deines Hundes orientieren und ihn dann beobachten, wie er sich mit dieser Menge verhält.
Dein Liebling wird dir schnell mitteilen, wenn er noch Hunger hat und das Futter nicht ausreicht. Doch Vorsicht, es gibt auch Hunde/-rassen, welche dazu neigen, eher verfressen zu sein und so schnell mehr Futter fressen würden, als sie benötigen. Nur weil er also nach einem Nachschlag verlangt, bedeutet das nicht automatisch, dass dein vierbeiniger Freund auch wirklich noch eine Portion benötigt.

Um abschätzen zu können, ob die aktuelle Futtermenge ausreicht, beobachte immer das Verhalten und die Aktivität deines Hundes und behalte sein Gewicht im Auge. Dein Tierarzt kann dir dabei helfen, das Idealgewicht für deine Fellnase zu finden und wird dir auch erklären, wie du an äußeren Merkmalen wie dem Rippenbogen erkennst, ob dein Hund zu dick oder zu dünn ist oder wird.

Schon gewusst?
Gelegentlich nehmen Hunde, die zu viel gefüttert werden, nicht merklich an Gewicht zu, sondern entwickeln stattdessen Verdauungsprobleme oder andere gesundheitliche Schwierigkeiten. Wenn dein Hund viel mehr als nötig gefüttert wird, kann sein Körper darauf beispielsweise mit Durchfall reagieren, der mit der Zeit dann sogar zu einem Gewichtsverlust führen kann. Solltest du also solche gegensätzlichen Symptome bei ihm entdecken, ist es ratsam, mit ihm deinen Tierarzt aufzusuchen, um die Ursache des Problems ausfindig zu machen.

Sie sollten in jedem Fall vermeiden, dass Ihr Hund sich zu sehr in eine der beiden Richtungen bewegt. Sowohl Untergewicht als auch Übergewicht können für Hunde bedenklich sein.

Wie oft sollte ich meinen Hund füttern?

Für die meisten gesunden (!), erwachsenen Hunde macht die Häufigkeit der Mahlzeiten pro Tag keinen großen Unterschied in ihrer Ernährung, sodass du diese flexibel an deinen Tagesablauf anpassen kannst, solange dein Vierbeiner am Ende von jedem Tag genügend Futter zu sich nimmt.

Die meisten Hundebesitzer entscheiden sich für 1-3 Mahlzeiten pro Tag bei der Ernährung ihres Lieblings.
Aufgrund des potenziellen Zusammenhangs zwischen der potenziell lebensbedrohlichen Krankheit, die auch als Magen-Dilatation-Volvulus oder Magen-Drehung bekannt ist und einzelnen, großen Mahlzeiten, empfehlen immer mehr Tierärzte mittlerweile, die tägliche Futtermenge in zwei oder mehr kleinere Mahlzeiten über den Tag aufzuteilen, um dieser vorzubeugen.

Obwohl jede Rasse von Blähungen betroffen sein kann, gibt es eine höhere Häufigkeit bei tiefbrustigen Rassen, genau wie bei sogenannten brachycephalen Rassen, da diese dazu neigen, besonders viel Luft mitzuschlucken. Hier solltest du bei der Ernährung nicht nur auf Art, Häufigkeit und Menge achten, sondern auch darauf, wie schnell dein Hund frisst und ihn ggf. durch einen Antischlingnapf ausbremsen.

Hundeernährung Trockenfutter
Die Fütterung kann bei den meisten Hunden flexibel erfolgen, allerdings hilft Beständigkeit bei der optimalen Ernährung.

Zu welcher Uhrzeit sollte man füttern?

Beständigkeit und klare Abläufe geben Hunden Ruhe und vor allem Sicherheit und seine Ernährung bildet hier keine Ausnahme. Weshalb es ratsam ist, bei einem festen Zeitplan zu bleiben, wenn du diesen einmal passend für dich und deinen vierbeinigen Freund festgelegt hast.

Eine beliebte Alternative zu strengen Fütterungszeiten ist die sogenannte freie Fütterung. Dabei wird das Futter im Napf belassen, und der Hund kann wählen, wann und wie viel er fressen möchte.
Obwohl die freie Fütterung für viele Hunde gut funktionieren kann, solltest du auch bei dieser Methode ein paar Dinge beachten.

So ist es ratsam, auch bei der freien Fütterung die Futtermenge am Anfang des Tages abzumessen und den Napf nur aus dieser Portion aufzufüllen. Wenn dein Hund seine Tagesration aufgefressen hat, solltest du nicht mehr nachfüllen, um eine Überfütterung und so auf lange Sicht eine stetige Zunahme zu vermeiden.

Diese entspannte Art zu füttern ist wie bereits gesagt nicht für jeden Hund geeignet. Wenn dein Hund beispielsweise leicht hungrig wird oder oft nachts raus muss, kann es für ihn besser sein, sich an feste Zeiten zum Fressen zu halten. So kannst du auch sicherstellen, dass das Futter vor dem Schlafen genug Zeit hat, verdaut zu werden.

Auch Hunde mit gesundheitlichen Problemen wie z.b. Diabetes profitieren von festen Fütterungszeiten und in einigen Fällen sind diese sogar zwingend notwendig, um ihre Krankheit nicht weiter zu verschlimmern. Sollte dein Vierbeiner derartige Probleme haben, ist es am besten, die ideale Ernährung und Art der Fütterung mit deinem Tierarzt abzustimmen.

Orientieren Sie die Futterzeiten an den Bedürfnissen Ihres Hundes, ohne dabei zu viel (oder zu wenig) zu verfüttern.

Mischen verschiedener Futtersorten und -arten

Wenn du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht hast, ob es für deinen Hund nicht langweilig ist, immer das Gleiche zu essen, bist du vielleicht auch schon mal auf die Idee gekommen, verschiedene Futtersorten oder sogar -arten zu mischen, um seine Ernährung abwechslungsreicher zu gestalten. Doch geht das überhaupt so einfach?

Verschiedene Futtersorten mischen

Auch, wenn sich die einzelnen Futtermittel der verschiedenen Hersteller in der Zusammensetzung unterscheiden, so orientieren sie sich doch alle an sehr ähnlichen Vorgaben. Daher ist es durchaus möglich, beispielsweise zwei Trockenfutter verschiedener Marken miteinander zu kombinieren.

Der Schlüssel liegt hierbei aber darin, mit Prozentsätzen zu arbeiten. Das liegt daran, dass die Nährstoffdichten der verschiedenen Lebensmittel sehr unterschiedlich sein können, was sich in den empfohlenen Futtermengen der Hersteller widerspiegelt. Bleiben Sie also bei den Prozentsätzen: 50% der empfohlenen Futtermenge 1 mit 50% der empfohlenen Futtermenge 2, oder 60:40, 70:30, 80:20 usw.

Verschiedene Futterarten mischen

Etwas anders verhält es sich allerdings, wenn du überlegst, verschiedene Arten Hundefutter zu mischen, also z.b. Nass- und Trockenfutter zu kombinieren.

Zwar ist auch das grundsätzlich möglich, allerdings kann es leichter zu Verdauungsproblemen bzw. -schwierigkeiten kommen und gerade Hunde mit empfindlichem Magen reagieren auf eine solche Mischung oft negativ.

Das liegt ganz einfach daran, dass Trocken- und Nassfutter sich komplett verschieden verhalten, sobald sie in den Magen deines Lieblings gelangen und dieser genau damit schnell überfordert sein kann.
Helfen kann es, das Trockenfutter vorher in Wasser einzuweichen und dann erst mit dem Nassfutter zu mischen und zu verfüttern, da es so nicht mehr im Magen aufquellen und zu Problemen führen kann.

Nichts für empfindliche Mägen!

Bitte bedenke, dass es für deinen Hund grundsätzlich einfacher ist, konstant ein Futter zu bekommen, welches seinen Bedürfnissen entspricht und von ihm gut vertragen wird. Auch, wenn uns Menschen das vielleicht etwas langweilig vorkommen wird.
Solltest du verschiedene Sorten oder Arten mischen wollen, so ist es einfacher, diese für jede Mahlzeit gleichmäßig zu mischen und nicht nur eine Sorte oder Art pro Mahlzeit zu füttern.

Darf ich das Futter von meinem Hund einfach so wechseln?

Grundsätzlich steht es natürlich jedem Hundehalter frei, wie er die Ernährung seines Vierbeiners gestalten will und ob und wie oft er das Futter wechseln möchte.
Da das Verdauungssystem deines pelzigen Begleiters allerdings immer eine gewisse Zeit benötigt, um sich vollständig an ein neues Futter zu gewöhnen und diese Umstellung auch immer eine gewisse Belastung für ihn darstellt, sollte ein solcher Wechsel stets wohlüberlegt sein.

Um die Umstellung von einem Futter auf ein anderes so entspannt und einfach wie möglich zu gestalten, sollte diese immer langsam und Stück für Stück über mehrere Tage erfolgen.

Am einfachsten wäre es, 75% des alten Futters mit 25% der empfohlenen Futtermenge des neuen Futters für ein oder zwei Tage zu füttern, gefolgt von 1-2 Tagen zu 50/50 und für die letzten paar Tage 25% des alten Futters mit 75% des neuen Futters.

Eine langsame Umstellung ist besonders wichtig für Hunde mit empfindlichen Mägen, die möglicherweise besonders stark auf eine solche Veränderung in ihrer Ernährung reagieren. Sollte dein Liebling also einen sensiblen Magen haben, spricht nichts dagegen, die einzelnen Schritte der Umstellung über noch mehr Tage als im eben genannten Beispiel zu ziehen, um den Übergang für ihn sanfter zu gestalten.

Wie sollte ich Hundefutter aufbewahren?

Von dem Moment an, in dem eine Zutat geerntet wird, beginnt ihr Nährstoffgehalt zu sinken und die Geschwindigkeit, mit der die Nährstoffe abgebaut werden, hängt ganz davon ab, wie die Nahrung gelagert wird. Bei Hundefutter sieht es genau so aus, weshalb die richtige Lagerung der Nahrung deines Vierbeiners ein wichtiger Aspekt ist, welchen du unbedingt beachten solltest.

Trockenfutter richtig lagern

Trockenes Futter sollte an einem dunklen, kühlen, trockenen Ort aufbewahrt werden und sobald es angebrochen ist, am besten in einen geeigneten Behälter umgefüllt werden, da die meisten Beutel, in denen Trockenfutter verkauft wird, nicht wieder gut zu verschließen sind.

Im Zoofachhandel und online findest du unzählige passende Dosen und Behälter, in denen du dein Trockenfutter lagern kannst. Solltest du hier dennoch kein passendes Behältnis finden, kannst du auch jede für Lebensmittel geeignete Dose, welche sich idealerweise luftdicht verschließen lässt, verwenden.

Ein guter, robuster Behälter hilft auch, unbefugte Überfälle deines Hundes während deiner Abwesenheit zu vermeiden und schützt das Futter zudem vor Schädlingen.

Nassfutter richtig lagern

Wenn du dich bei der Ernährung deines treuen Begleiters für Nassfutter entscheidest, erhältst du dieses in der Regel in einzelnen Portionen in Dosen, Schalen oder Tüten abgepackt. Solange diese Portionsverpackungen original verschlossen sind, können sie so wie sie sind an einem kühlen und trockenen Ort, wo sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind, aufbewahrt werden.

Sobald du eine dieser Portionen jedoch geöffnet hast, solltest du sie idealerweise direkt verfüttern, oder aber, wenn es sich beispielsweise um eine große Dose handelt, den Rest im Kühlschrank aufbewahren.
Um zu verhindern, dass die zweite Hälfte deines Nassfutters austrocknet, während sie im Kühlschrank steht, solltest du die Dose mit Alu- oder Frischhaltefolie oder einem passenden Deckel verschließen. Alternativ kannst du sie auch in eine luftdicht verschließbare Dose für Lebensmittel stellen und diese dann in deinem Kühlschrank aufbewahren.

Angebrochenes Nassfutter solltest du immer zeitnah, spätestens aber in den darauffolgenden 3 Tagen, verfüttern, damit dieses nicht verderben kann.

Dein Hund hat keinen Hunger?

Solltest du gerade vor dem Phänomen stehen, dass dein vierbeiniger Liebling den Inhalt seines Napfes keines Blickens würdigt, allerdings ganz versessen auf seine geliebten Leckerlis ist, schau unbedingt in unseren Ratgeber zu diesem gar nicht mal so seltenen Problem!

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